Ökonomie

Betriebe mit mittel- bis hochgradigen Krankheitsausbrüchen durch STEC erleben neben dem psychischen Druck durch die große Zahl verendeter Schweine auch ein finanzielles Desaster. Bis zu 10 % Verluste aufgrund der Ödemkrankheit und mehr als 5 % Kümmerer im Flatdeck sind auf Dauer ökonomisch nicht tragbar. Hinzu kommen Tierarzt- und Behandlungskosten sowie ggf. teures Spezialfutter.

Setzt der Betriebsleiter auf eine restriktive Fütterung, um das Schlimmste zu vermeiden, leidet die Wachstumsleistung in der Ferkelaufzucht. Eine Absenkung der Tageszunahmen von 470 g auf 420g/Tag bedeutet bei 7 Wochen Aufzucht: 2,5 kg weniger Verkaufsgewicht.

Prophylaxe gegen die Ödemkrankheit

Seit Einführung der Impfung 2013 „ist ein Kraut gewachsen“ gegen die Ödemkrankheit. Viele Betriebe berichteten seitdem von den guten Erfahrungen und den Leistungsverbesserungen, die die Impfung für den individuellen Betrieb gebracht hat. Doch wie lässt sich die Einführung einer Impfung im Hinblick auf die ökonomischen Parameter objektiv erfassen?

Einfach und schnell zu validen Ergebnissen

Ein Ferkelerzeuger mit 440 Sauen und 27,4 abgesetzten Ferkeln pro Sau / Jahr mit 8,3% Gesamtverlusten und 6,3 % Verlusten allein aufgrund der Ödemkrankheit erzielt nach Einführung der Shigatoxin-Impfung nur durch die Reduktion der Gesamtverluste auf 2 % (Verluste aufgrund Ödemkrankheit 0 %) einen Gewinnvorteil („Return on Investment“) von 120,13 € pro Sau / Jahr, bzw. von 4,38 € pro abgesetztem Ferkel.*

Selbst bei deutlich geringeren Verlusten von nur 2,5 % aufgrund Ödemkrankheit (Reduktion Gesamtverluste von 4,5 % auf 2,0 %) wird allein durch die Reduktion der Verluste ein Gewinnvorteil („Return on Investment“) von 21,67 € pro Sau / Jahr, bzw. von 0,79 € pro abgesetztem Ferkel erreicht.*

* Bei 46,61 € pro 28 kg Ferkel, Kosten für die Impfung bereits abgezogen!

So profitiert ihr Betrieb!

Die Senkung einer hohen Mortalitätsrate ist eindrücklich. Doch viele Shigatoxin-positive Betriebe haben in der Aufzucht eine nur leicht erhöhte Gesamtmortalität von etwa 2,6 % im Schnitt der letzten 12 Monate. Der COIN zeigt: die Impfung lohnt sich bereits bei geringgradig gesenkter Mortalitätsrate, wenn geringfügig gesteigerte Zunahmen (20 g / Tag) und eine leicht verbesserte Futterverwertung (Senkung um 0,04) einberechnet werden!

Weitere Faktoren kommen hinzu:

  • Einsparung von Antibiotika, ZnO und anderen kostenintensiven Futterzusätzen
  • Bessere Vermarktungsfähigkeit der Ferkel durch homogenere Gruppen
  • Weniger Arbeitseinsatz und ruhige Nächte!

Wenn Sie wissen möchten, ob sich das Investment in eine Impfung lohnt und welchen ökonomischen Nutzen die Impfung gegen die Ödemkrankheit auf Ihrem Betrieb erbringt, können Sie dies hier in nur wenigen Schritten mit Hilfe des COIN berechnen.

 

Rechner für Ferkelerzeuger >>>

Rechner für Mastbetriebe >>>